Lotse hilft beim Perlentauchen

Erstes Tutorial zur Internetrecherche online

In den letzten Monaten waren wir mit der Konzeption von multimedialen Online-Tutorials beschäftigt. Wie im didaktischen Konzept schon einmal angesprochen, sollen die Tutorials Themen behandeln, die den Studierenden unter den Nägeln brennen. Dazu gehört auch die Internetrecherche.

Das Thema Internetrecherche

Die Internetrecherche behandeln wir in zwei eigenständigen Tutorials. Dabei war uns wichtig, erst einmal das Vorgehen im Internet selbst darzulegen und dann einzelne Suchinstrumente vorzustellen. Auch die Vor- und Nachteile lassen wir anklingen.

Alle Tutorials haben wir so konzipiert, dass sie als Selbstlerninstrument aber auch in Präsenzveranstaltungen eingesetzt werden können. Zusätzlich gibt es in der Lotse-Toolbox für jedes Tutorial ein Skript mit den wichtigsten Inhalten – als PDF zum Ausdrucken und Mitnehmen.

In den Tiefen des Internets

Wie komme ich an hochwertige Informationen, die normale Suchmaschinen nicht finden?

Dieser Frage gehen wir im Tutorial “In den Tiefen des Internets” nach. Wir weisen auf Spezialsuchdienste wie Base und Scirus hin und stellen kurz GoogleScholar vor – ganz nach dem Motto: “Wenn Google nutzen, dann richtig”. Im Skript zum Tutorial stellen wir dann eine Zusammenstellung aller wichtigen Spezialsuchdienste mit ihren jeweiligen Spezifika zur Verfügung.

Da Studierende vielfach nicht wissen, dass in Datenbanken wahre Schätze an qualitativ hochwertigen Informationen lagern, weisen wir ihnen den Weg über DBIS. Wir sprechen auch OpenAccess an und verdeutlichen, dass nicht alle Inhalte kostenpflichtig sind und es sich lohnt, auch nach Perlen im freien Zugriff zu suchen. Als grundsätzlichen Einstieg in ein Fach verweisen wir schließlich auf die Virtuellen Fachbibliotheken. Dieser Abschnitt ist als fachspezifischer Platzhalter gedacht, den unsere RedakteurInnen je nach Fach und Virtueller Fachbibliothek selbst ergänzen können.

Wie sieht die Gestaltung grundsätzlich aus?

Bei der Gestaltung des Settings haben wir uns an der Methode des „Storytelling“ orientiert, das sich im Szenario niederschlägt: Einen Studierenden auf seinem Weg der Internetrecherche zu begleiten, erschien uns vor allem deshalb sinnvoll, weil sich dies an die Lebensrealität der zukünftigen NutzerInnen des Tutorials anlehnt. Zudem bemühen wir uns, den hoch erhobenen Lehr-Zeigefinger zu vermeiden. Wir hoffen außerdem, dass eine interessante Story auch über schwierige Themen und Passagen hinweg hilft. Inspiriert sowohl vom inhaltlichen Aufbau als auch den gewählten Beispielen, hat uns insbesondere das FitGym- Tutorial aus Heidelberg, Sarah online.

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Schauen Sie sich doch das Tutorial “In den Tiefen des Internets” einfach mal an. Noch fehlt zwar die Audiounterlegung, das Intro zum Einstieg und das Quiz – aber wir freuen uns schon jetzt über Ihr Feedback.

Viel Spaß beim Eintauchen in die Tiefen und Untiefen des Internet! ;)

Das Bild im Anreißer ist ein Ausschnitt des Bildes von Michael K. Bergmann

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9 Antworten auf Lotse hilft beim Perlentauchen

  1. Pingback: LOTSE – das Blog » Blog Archive » Sprechende Bilder

  2. Owl sagt:

    Ich möchte meinen Glückwunsch aussprechen zur dieser _wirklich_ gelungenen Darstellungsform und der Umsetzung. Das Ganze ist auf einem Niveau angesiedelt, mit dem auch Otto & Clara Normalverbraucher etwas anfangen können. Selbst ich als Nichtauskunftsmensch habe dabei noch etwas lernen können. Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an. Chapeau!

  3. Pingback: Bibliothekarisch.de » Blog Archive » LOTSE – E-Tutorial zum Deep Web

  4. Dörte Böhner sagt:

    Liebe Frau Steiner,

    die Idee, einen trockenen Stoff in eine Geschichte zu legen, finde ich gut. Auch die einzelnen Themenbereiche sind schön kurz gehalten, wenn auch das Tutorial insgesamt zu lang ist. Hier könnte man Abhilfe schaffen, indem die Möglichkeit geboten wird, ähnlich wie bei einem Inhaltsverzeichnis, an die entsprechende Stelle zu springen. Die Aufmerksamkeitsrate bei Tutorials mit Ton liegt, soweit ich weiß, unter 2 1/2 Minuten. Das ist nicht viel.
    Auf das Quiz bin ich sehr neugierig.

    Viele Grüße aus Augsburg.

  5. Glückwunsch – das Tutorial ist wirklich sehr gut gemacht. Gutes Drehbuch, schön umgesetzt. In 10 Minuten wird alles wichtige rübergebracht. Ich denke, die Nutzer sind viel eher bereit, animierten Inhalten zu folgen als oft langweilige Textwüsten durchzulesen. Außerdem ist die animierte Form deutlich einprägsamer als reine Texte.

  6. Katrin Steiner sagt:

    Lieber Christian Rüter,

    wir sind gerade dabei, die Audiounterlegung zu organisieren. Eine Vorabversion soll es in 2-3 Wochen schon mal geben.

    Vielen Dank auch für den Hinweis zur Verlinkung. Wir schauen mal, was sich da machen lässt.

    Beste Grüße nach Berlin.

  7. Liebe KollegInnen,
    vielen Dank für das schöne Tutorial. Ich fand die Dialogform sehr angenehm. Kann man das eigentlich auch hören? Man sollte vielleicht die einzelnen Kapitel – wie z.B. DBIS – noch direkt verlinken können, so dass andere aus ihrem Portal oder Bookmarking-System auf diese Stelle im Tutorial verweisen können. Geht das?
    Viel Erfolg bei den weiteren Tutorials.

  8. Übrigens ist vascoda das Einstiegsportal für die Virtuellen Fachbibliotheken und Fachportale. Eine fachlich sortierte Übersicht der Portale bieten die Fachzugänge: http://www.vascoda.de/vascoda?ID=CLD_START.

  9. Katrin Steiner sagt:

    Übrigens: Am anderen Tutorial zur Internetrecherche (Einstiege ins Internet: Google, Wikipedia und Co.) arbeiten wir mit Hochdruck.
    Auch die beiden Tutorials zum Umgang mit Datenbanken sowie zum Zitieren sind in Arbeit.
    Mehr dazu bald hier im Blog.

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