Nach einigen Wochen Funkstille wird es mal wieder Zeit, hier im Blog über den Fortgang unserer Arbeiten zu den Tutorials, zur neuen Lotse-Struktur und zum Geschäftsmodell zu berichten.
Tutorial-Konzeption
Planmäßig haben wir im September mit der Konzeption des ersten Tutorials zur Internetrecherche begonnen. Vorab haben wir uns schlau gemacht, welche Schritte wir bei der Konzeption und Produktion zu beachten haben. Herausgekommen ist ein Manual, das uns im Projekt als Leitfaden bei der Konzeption und Produktion der weiteren Tutorials dienen wird. Wir werden es mit unseren Erfahrungen anreichern und dann veröffentlichen, so dass auch andere von unserer Arbeit profitieren können.
Im Tutorial zur Internetrecherche wird es um den Umgang mit Suchmaschinen wie Google gehen, wofür sich Wikipedia eigentlich eignet und wo man aufpassen sollte – und natürlich erklären wir den Begriff Deep Web und damit auch, wie man gezielt zu hochwertigen Informationen und Literatur im Netz kommt. Ganz in der Lotse-Tradition haben wir auch einen Platzhalter vorgesehen, so dass unsere Fachredakteure die spezifischen Informationen zu ihrer Virtuellen Fachbibliothek einbringen können.
Damit das einfach und reibungslos vonstatten geht, erstellen wir Vorlagen, die die Redakteure nachnutzen können. Des Weiteren wird das Layout so gestaltet, dass eine Einbindung der Tutorials in andere Webangebote, beispielsweise auf der Homepage der eigenen Unibibliothek, problemlos möglich wird.
Neue Lotse-Struktur
Außerdem sind wir natürlich dabei, die neue Lotse-Struktur umzusetzen. Das ist manches Mal Friemelarbeit, aber wir kommen gut voran. Anfang des Jahres soll sie auf den Lotse-Seiten zur Verfügung stehen. Auch das Design wird bald in Angriff genommen – das Arbeiten mit Lotse wird also bald einfacher und angenehmer werden.
Anwendertreffen und Geschäftsmodell
Schließlich wird der 3. November 2009 wohl ein denkwürdiges Datum für Lotse werden. An diesem Tag sind in Münster einige Lotse-Redakteure zusammengekommen, um über das zukünftige Geschäftsmodell zu beraten. Die SUB Hamburg und die ULB Münster haben hier zusammen einen Vorschlag erarbeitet, der nun mit den Leitungen der beteiligten Institutionen abgestimmt wird. Sobald dies geschehen ist, können wir mit der gezielten und breiten Ansprache neuer Lotse-Anwender beginnen. Schon jetzt haben wir ja Anfragen zur Kooperation. Und es ist klar, dass die Kosten für jede einzelne an Lotse beteiligte Institution sinken werden, je mehr Lotse-Anwender es gibt.
Dass sich Lotse allemal lohnt, lässt sich schon allein durch die Synergieeffekte verdeutlichen: Ein attraktives, didaktisch konzipiertes Angebot maßgeschneidert auf den eigenen Bibliotheksseiten oder der Virtuellen Fachbibliothek anbieten zu können, lässt sich durch Zusammenarbeit mit weniger Aufwand erstellen, als wenn jede Institution ihre eigenen Online-Angebote in der Informationskompetenz zur Verfügung stellen muss.
Bild im Anreißer von © Ute Kawik / PIXELIO – weitere Informationen zur Lizenz

