Unser Kurs: Die Projektziele

weg-durch-dunenFür die Optimierung von Lotse haben wir zwei Jahre Zeit. Bis Ende September 2010 werden wir uns mit den Bereichen beschäftigen, die in unserem Projektantrag beschrieben sind. Im Folgenden haben wir die Projektziele zusammengefasst.

Übergeordnetes Ziel

Aufgrund der konkreten Anfrage einiger Virtueller Fachbibliotheken ist der Antrag zur Förderung von  LOTSE II gestellt worden und wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Frühjahr 2008 genehmigt. Übergeordnetes Ziel von LOTSE II ist es, insbesondere den Virtuellen Fachbibliotheken ein einheitliches Instrument zur Vermittlung von Informationskompetenz zur Verfügung zu stellen.

Projektorganisation und Lotse-Community

Damit Lotse II nicht im Chaos endet, ist es unabdingbar eine gut funktionierende Projektorganisation und -steuerung zu etablieren. Darüber hinaus wird es in den nächsten zwei Jahren darum gehen, die Lotse-Community auf weitere Fächer und Institutionen auszudehnen und hierbei so weit als möglich eine Kooperation mit den Virtuellen Fachbibliotheken (ViFas) herzustellen. Damit Lotse auch nach der zweijährigen Projektlaufzeit sowohl inhaltlich als auch technisch ein aktuelles und ansprechendes Angebot bleibt, werden wir auch ein Betriebs- und Organisationsmodell entwickeln, das die finanziellen und zeitlichen Belastungen möglichst gerecht auf alle Beteiligten aufteilt.

Technische Weiterentwicklungen

Für die besondere Struktur von Lotse wurde ein eigenes Content Management System, ContextFlow, entwickelt. Die technische Weiterentwicklung dieses Systems ist eine weitere wichtige Voraussetzung, um Lotse für weitere Fächer und Institutionen attraktiv zu machen. Damit Lotse mit anderen Systemen interoperabel ist, erstellen wir eine XML-Schnittstelle, die die Einbindung einzelner Lotse-Module in Websites erleichtert. Zudem erstellen wir eine Link-Schnittstelle, die es ermöglicht, Links an einer anderen zentralen Stelle als in Lotse zu pflegen und  dann zu importieren. So müssen Redakteure von ViFas nur noch die Links aus einer zentralen Datenbank ihrer jeweiligen ViFa auswählen, die in Lotse erscheinen sollen. Mit der Internationalisierung des Zeichensatzes schaffen wir außerdem die Voraussetzung für die Ausweitung der Lotse-Community.

Außerdem werden wir unseren Redakteuren einen Editor zur Verfügung stellen, so dass sie sich bei der Erstellung und Pflege der Inhalte nicht mehr mit XML-tags auseinandersetzen müssen. Im Weiteren ist eine Verbesserung bei der Auflistung der Links geplant: Ein von den Redakteuren gewünschtes Linkranking soll es ermöglichen, die Reihenfolge der Links innerhalb eines Artikels selbst  festzulegen, und zwar nach didaktischen und nicht wie bisher nach formalen Gesichtspunkten. Auch redaktionelle Prozesse sollen so weit als möglich automatisiert werden, um den Arbeitsaufwand der Redakteure zu minimieren. Und da ohne eine technische Betreuung und Infrastruktur auch bei Lotse nichts geht, werden wir natürlich auch Energie in diesen Bereich investieren.

Orientierung an Bedürfnissen der Lotse-Nutzer

Unseren Nutzern bieten wir durch die technische Weiterentwicklung einige Vorteile: Sie werden bald ganze Module ausdrucken und als PDF exportieren können. Da sich manche Begriffe im Bereich der Informationskompetenz nicht gleich erschließen, erstellen wir zudem ein Lotse-spezifisches Glossar. Die Lotse-Benutzeroberfläche werden wir außerdem so weit als möglich barrierefrei gestalten und Hürden bei der Bedienung und Orientierung abbauen, also die Usability verbessern. Dieses Standardlayout wird zudem leicht nachzunutzen sein.

Interaktives E-Learning

Lotse stammt noch aus Zeiten vor Web 2.0. Das wird sich ändern. Interaktive E-Learning-Inhalte zu erstellen, ist ein großes Thema in Lotse II, sowohl was Lernsequenzen als auch Lernstandskontrollen betrifft. Die Lotse-Struktur wollen wir auch hier so weit als möglich beibehalten: Allgemeine Inhalte sollen mit Informationen der Fächer und Institutionen angereichert und damit auch kooperativ erstellt werden können.

Erste Schritte -  Bestandsaufnahme und didaktisches Konzept

Bevor wir jedoch anfangen, Lotse konkret umzubauen, werden wir erst einmal genau hinschauen, eine Bestandsaufnahme machen und ein didaktisches Konzept erstellen. Erst danach werden wir wissen, welche Baustellen es in Lotse in Zukunft gibt.

Bild (“Der Weg”) im Anreisser von Pixxler - Informationen zur Lizenz

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